Fußball-Nationalmannschaft

Ein Saarländer als Gute-Laune-Onkel

Watutinki. Kevin Trapp ist überglücklich, dass er zur WM fahren darf. Die Harmonie in der Torwart-Troika ist damit gesichert.

Kevin Trapp zählt zu jenen Profifußballern, die sich regelmäßig über die Plattform Instagram mitteilen. Unter seinem Profil ist auch der Verlauf des Trainingslagers in Südtirol dokumentiert: vom Einstieg in den Flieger am Frankfurter Flughafen am 23. Mai („on the way to the @dfb_team“) bis zur Abreise auf der Rückbank des Fahrdienstes mit Ilkay Gündogan und Sami Khedira am Donnerstag vergangener Woche („Goodbye Eppan“). Natürlich darf neben den Trainingsimpressionen auch das Mannschaftsfoto nicht fehlen, auf dem der 27-jährige Saarländer neben Manuel Neuer und Timo Werner sitzt. Mittig in der unteren Reihe. Den Ball fest in den Händen.

Der ehemalige Bundesliga-Torwart des 1. FC Kaiserslautern und von Eintracht Frankfurt weiß, dass ihn weiche Faktoren in den WM-Kader gespült haben. Ginge es nach harten Fakten – wie den Pflichtspielminuten der abgelaufenen Spielzeit –, dann hätte eher Bernd Leno als Stammtorwart von Bayer Leverkusen (39 Spiele/ 3570 Minuten) und nicht der Ersatzmann von Paris St. Germain (16 Spiele/ 1439 Minuten) dabei sein müssen. Es allerdings ein offenes Geheimnis, dass sich Marc-André ter Stegen und Leno aus DFB-Juniorenzeiten nicht sonderlich gut vertrugen.

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