Hinten hui, vorne pfui?

Salfeld ist derzeit der große Rückhalt

An Torwart David Salfeld lag es nicht, dass der FC Homburg zuletzt nur 0:0 beim FK Pirmasens spielte. Eher schon an der Offensive. Der Schlussmann des FCH befindet sich derzeit nämlich in starker Form.FOTO: Andreas Schlichter

Homburg. Der Torwart spielte zuletzt mit dem FC Homburg zweimal zu Null. Jetzt kommen heute die Offenbacher Kickers.

Wo ist Fußball-Regionalligist FC Homburg vor dem letzten Hinrundenspiel gegen Kickers Offenbach am heutigen Freitag um 19.30 Uhr im Homburger Waldstadion leistungsmäßig zu verorten? „Wir haben in zwei Spielen kein Tor zugelassen. Das ist das Positive. Wir haben aber auch im letzten Spiel keins geschossen – das ist nicht so toll“, schwankt David Salfeld bei der Bewertung des 0:0 beim FK Pirmasens und dem vorangegangenen 1:0-Sieg gegen die TSG Balingen zwischen Wohlwollen und Enttäuschung.

Wenn der Homburger Torwart davon spricht, dass „wir zuletzt wieder gut verteidigt“ haben, weiß er selbst, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Denn es war zum großen Teil Salfeld, der mit seinen Paraden in beiden Partien gegen die Aufsteiger verhinderte, dass der FCH am Ende womöglich mit leeren Händen dagestanden hätte. Vor allem in Pirmasens war der 28-Jährige bester Homburger auf dem Platz.

Trotzdem übt Salfeld – wenn überhaupt – nur sehr verhaltene Kritik an seinen Kollegen im Feld. Das spricht dafür, dass es in der Mannschaft trotz der schwierigen Phase weiterhin stimmt. Dass in Pirmasens viele Meckereien unter den Homburger Spielern zu beobachten waren, ist für den Torwart lediglich die spontane Reaktion in einem Spiel, in dem wenig zusammenlief. Grundsätzlich harmoniere die Mannschaft sehr gut. „Wir reden über alles offen miteinander. Da gibt es keine Disbalancen zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen“, sagt Salfeld.

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