Ringen

Vereb hat das Wunder fest im Visier

Der Köllerbacher Istvan Vereb will im Halbfinal-Rückkampf gegen Adelhausen an diesem Samstag ein Feuerwerk auf der Matte abbrennen. FOTO: Andreas Schlichter

Köllerbach. Die Ringer des KSV Köllerbach müssen an diesem Samstag im Halbfinal-Rückkampf gegen Adelhausen neun Punkte aufholen.

Heiß wird es an diesem Samstag um 19.30 Uhr im Püttlinger Trimm-Treff. Nach der unerwartet deutlichen 11:20-Niederlage im Halbfinal-Hinkampf beim TuS Adelhausen will der KSV Köllerbach das Blatt mit aller Macht wenden. Der Einzug ins Finale um die deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft ist noch nicht abgehakt. „Aufgeben ist für uns keine Option. Wir sind der KSV Köllerbach“, sagt der Vereinsvorsitzende Hilmar Rehlinger mit einer Mischung aus Trotz und Stolz in der Stimme.

Richtig heiß auf dieses Halbfinale ist Istvan Vereb. Der Ungar in Diensten des KSV war auch schon für die Gegner aus Südbaden auf die Matte gegangen. „Es ist meine zweite Saison im Saarland“, sagt der Freistilspezialist: „Das Umfeld ist sehr professionell, die Menschen unglaublich nett.“ Im Hinkampf wurde Verebs Gewichtsklasse bis 86 Kilogramm im klassischen Stil gerungen. Jetzt also Freistil. Die heiße Vorbereitungsphase für „seinen“ Rückkampf verbrachte Vereb auf Mallorca. Dort bestritt die ungarische Nationalmannschaft ein Kurztrainingslager. „Wir haben zweimal am Tag trainiert. Aber das ist eigentlich immer so“, sagt er.

Vereb wohnt mit seiner Frau und der gemeinsamen, sechs Monate alten Tochter in Budapest. Die Nationalmannschaft trainiert dort ohnehin fast täglich unter professionellen Bedingungen. Zu den Bundesliga-Kämpfen reist der 30-Jährige in der Regel freitags an, trainiert dann noch einmal mit der Mannschaft des KSV. „Das ist wichtig. Schließlich ringt ja nicht jeder für sich, sondern wir wollen gemeinsam etwas erreichen“, sagt er.

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