Nick Kyrgios gewinnt ATP-Turnier

Zverev verliert erst die Fassung und dann das Finale

Alexander Zverev ärgert sich und gestikuliert beim Finale des ATP-Turnier in Acapulco gegen Nick Kyrgios. FOTO: dpa / Rebecca Blackwell

Alexander Zverev wurden im Finale von Acapulco gegen Nick Kyrgios seine Grenzen aufgezeigt. Der Weltranglistendritte verlor in zwei Sätzen. Wegen seiner Ausraster zog der 21-Jährige sich zudem den Unmut des Publikums zu.

Alexander Zverev wütete wie zu besten Zeiten: Erst warf er den Schläger und zerbrach ihn anschließend, dann pöbelte er auch noch Richtung Gegner. Die Quittung: Pfiffe der Fans. Sportlich stand der Weltranglistendritte nach dem Finale des ATP-Turniers in Acapulco mit leeren Händen da. Bei der 3:6, 4:6-Niederlage gegen den „etatmäßigen“ Bad Boy Nick Kyrgios (Australien) wurden dem 21-Jährigen seine spielerischen Grenzen aufgezeigt.

„Ganz ehrlich, er hat den Sieg wirklich verdient. Er ist der richtige Champion in dieser Woche“, sagte Zverev nach der Partie wieder handzahm. Zumindest dafür holte sich der Hamburger einige Sympathiepunkte beim Publikum zurück.

Das Lob für den exzentrischen Kyrgios war mehr als gerechtfertigt, der 23-Jährige war der eindeutige Dominator auf dem Court. Kyrgios bestimmte die Richtung des Spiels, vor allem mit seinen gefühlvollen Stopps zermürbte er den Deutschen ein ums andere Mal.

(sid/seka)
top