Ausbildungsberuf

Gute Beratung steht an erster Stelle

Die Präsentation der Ware ist wichtig für den Verkauf. Worauf es dabei im Detail ankommt, lernt Diana Kari in ihrer Ausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk. FOTO: dpa-tmn / Uwe Anspach

Rockenhausen. Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk bedienen Kunden in Fleischereien, Bäckereien oder Konditoreien und punkten mit Fachwissen. Eine gute Ausdrucksweise und Rechenkenntnisse sind für Auszubildende Pflicht.

() Steak, Schnitzel, feine Wurstwaren – das Angebot an der Fleischtheke kann Kunden schnell überfordern. Welches Fleisch verwendet man für Gulasch? Welche Wurst serviert man zum Grünkohl? Diana Kari weiß, was gute Qualität und die perfekte Zubereitung ausmachen. Die 19-Jährige absolviert eine Ausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei bei Edeka Strese in Rockenhausen. Die Fragen der Kunden beantwortet sie sachkundig. Ein Vorteil: „Durch meinen Job habe ich auch für zu Hause gelernt, wie man bestimmte Gerichte zubereitet. Das ist echt toll“, sagt sie.

Die dreijährige Ausbildung zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk gibt es in den Spezialisierungen Fleischerei, Bäckerei und Konditorei. In der Fachrichtung Fleischerei stellen die Verkäufer etwa Feinkostsalate her, schmieren und belegen Brötchen und bereiten für die „Heiße Theke“ Gerichte wie Currywurst und Leberkäse vor. Präsentkörbe und Platten stellen sie ebenfalls zusammen. „Die Tätigkeit ist sehr vielfältig und abwechslungsreich“, sagt Kari.

Wer den Beruf ergreifen möchte, muss sich der Bundesagentur für Arbeit zufolge gut ausdrücken können, um die Kunden zu beraten. Von Vorteil sei zudem eine leserliche Handschrift für die Beschriftung von Angebotstafeln. „Bewerber sollten in Mathematik zumindest die Note befriedigend haben“, sagt Karis Chef, Viktor Strese. Denn gute Kenntnisse im Rechnen seien ein Muss, um Preise oder Rabatte kalkulieren zu können.

(dpa)
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