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Wissen

Die Saar-Uni bemüht sich um den Nachwuchs

Professor Andreas Schütze erklärt Juniorstudentin Lea Burger (von links) anhand eines Modells welche Sensoren in der Automobilindustrie eingesetzt werden. FOTO: Iris Maria Maurer

Saarbrücken. Das Juniorstudium soll Schüler für naturwissenschaftliche Fächer begeistern. Die Bewerbungsphase beginnt in dieser Woche.

Es ist 12:55 Uhr als die Klingel am Robert-Schuman-Gymnasium in Saarlouis schrillt. In Scharen verlassen die Schüler ihre Klassen. Für sie endet jetzt ein Schultag. Nicht so für Lea Burger. Die 16-Jährige nimmt die nächste Bahn nach Saarbrücken, wo für sie der Unterricht in einem weitaus größeren Klassenzimmer mit deutlich älteren Mitschülern weitergehen wird.Lea Burger ist Juniorstudentin. An der Saar-Universität wird sie von Professor Andreas Schütze betreut, er ist Inhaber des Lehrstuhls für Messtechnik. Gemeinsam mit dem Materialwissenschaftler Professor Frank Mücklich und Wolfgang Asselborn, dem ehemaligen Schulleiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Lebach, rief Schütze im Jahr 2002 das Juniorstudium an der Saar-Universität ins Leben. In einem Punkt waren die Initiatoren sich damals einig: „Die Ingenieurwissenschaften sind in der Schule nicht präsent.“ Das wollten sie ändern.

Heute ist das Juniorstudium das größte umfassende Schülerangebot an der Saar-Uni. Etwa 150 Junioren tummeln sich derzeit auf dem Campus. Sie können aus 30 Studiengängen wählen, an Prüfungen teilnehmen und Abschlussarbeiten mitschreiben. Dabei entscheiden sie selbst, ob ihre Leistungen gewertet werden. Das Förderprogramm richtet sich an besonders begabte Schüler der Klassenstufen elf und zwölf.

Zwar benötigen die Teilnehmer keinen bestimmten Notenschnitt, dafür aber die Empfehlung eines Lehrers. „Die Kooperation mit den Schulen ist uns sehr wichtig. Bewerbungen werden nur akzeptiert, wenn die Schule dahintersteht“, erklärt Schütze. Außerdem gebe es immer ein Aufnahmegespräch, bei dem geprüft werde, was sich anhand des jeweiligen Stundenplans realisieren lässt.

Aktuell stellt die Saar-Universität die neue Version des Juniorstudiums Ingenieurwissenschaften vor. Die Nachwuchsstudenten lernen dabei moderne technische Systeme kennen und auch verschiedene Hochleistungsmaterialien. Außerdem erfahren sie, wie diese Technologien genutzt werden können. Andreas Schütze betont in diesem Zusammenhang, dass für Ingenieure die Verknüpfung ihrer akademischen Disziplin mit den Materialwissenschaften immer wichtiger wird.

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