Alltag ohne Smartphone

Rückzug aus der voll vernetzten Welt

Das Smartphone gehört heute zum Alltag. Doch für manche bedeuten die digitalen Geräte vor allem Stress.FOTO: fizkes - stock.adobe.com / fotolia

Bonn. In der Fastenzeit nehmen sich so manche vor, auf ihr Smartphone zu verzichten. Doch das ist gar nicht so einfach.

Das Smartphone ist aus dem Alltag der Deutschen nicht mehr wegzudenken. Doch die Reizüberflutung durch die digitalen Helfer hat auch ihre Nachteile, nicht nur für Kinder. In der gerade angebrochenen Fastenzeit versucht daher so mancher, der voll vernetzten Welt zumindest für eine Weile zu entgehen. Auf das mobile Gerät völlig zu verzichten, ist heutzutage beinahe unmöglich.

Laut einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom nutzten im vergangenen Jahr 57 Millionen Deutsche ein Smartphone. Das sind 81 Prozent. Auch der Anteil der über 65-Jährigen macht bereits 41 Prozent aus. Die Zahlen steigen rapide. 2014 hatten gerade einmal 55 Prozent der Deutschen ein ­Smartphone. Auch die Verkaufszahlen und -preise steigen. Im vergangenen Jahr betrug das Volumen des deutschen Smartphone-Markts laut Bitkom 33,3 Milliarden Euro.

Mit den kleinen Multitalenten wird kommuniziert, informiert, bezahlt. In einer fremden Umgebung lassen sich viele von ihrem mobilen Endgerät ans Ziel bringen. Stau? Kein Problem, schnell Zuhause Bescheid gesagt. Noch rasch eine Besorgung fällig? Das Handy verrät, welche Läden noch offen haben. Außerdem beliebt: Telefonieren, Fotografieren oder Filmen und das Suchen verschiedener Orte oder Dinge. Auch zum Musikhören wird das Smartphone oft genutzt.

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