Multibanking im Trend

Sichere Sache: Bankgeschäfte per Handy

Moderne Banking-Apps beherrschen viele nützliche Funktionen. Sie warnen etwa vor versehentlichen doppelten Überweisungen und benachrichtigen den Nutzer, wenn Geld auf seinem Konto eintrifft. FOTO: dpa-tmn / Franziska Gabbert

Berlin. Stiftung-Warentest vergibt an viele Banking-Apps gute Noten. Doch einige Anwendungen sammeln zu viele Nutzerdaten.

Bankgeschäfte mit dem Smartphone zu erledigen ist genau so sicher wie Online-Banking am Heimrechner. Zu diesem Ergebnis ist die Stiftung Warentest nach der Prüfung von jeweils 19 Banking-Apps für die Handy-Betriebssysteme Android (Google) und iOS (Apple) gekommen.

Das dürfte viele Anwender beruhigen. Denn wie der Digitalverband Bitkom in einer repräsentativen Umfrage ermittelt hat, steuern bereits 62 Prozent der Menschen in Deutschland ihre Bankangelegenheiten über das Internet. Davon nutzten 39 Prozent – also etwa 17 Millionen Anwender – Apps für Mobilgeräte wie Smartphones oder Tablet-Computer. Zwei Drittel der Nutzer ließen sich Benachrichtigungen über Geldeingänge oder den Kontostand schicken. Ein Drittel tätige mobil Überweisungen oder richte Daueraufträge ein und jeder vierte Befragte kaufe oder verkaufe per Handy Wertpapiere.

In der Vergangenheit hätten die Nutzer vor allem wegen Sicherheitsbedenken mobile Bankanwendungen gemieden, so Bitkom. Das zuletzt gewachsene Vertrauen in die Technologie sei jedoch gerechtfertigt, berichtet Stiftung Warentest. Denn auch bei der mobilen Kontoverwaltung werde eine sichere Verbindung mit mit Servern der Geldhäuser hergestellt. Bei allen Apps hätten die Tester gängige, funktionierende Schutzmaßnahmen gefunden. Nicht immer sei es den Testern gelungen, die Datenströme zwischen der Handy-Anwendung und dem Anbieterserver zu entschlüsseln. Dies spreche für die Sicherheit der getesteten Programme.

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