Sparen beim Online-Shopping

Cashback-Portale bieten satte Rabatte

Bis zu zehn Prozent Rabatt auf den Originalpreis, das versprechen sogenannte Cashback-Portale im Netz. FOTO: dpa / Jens Kalaene

Saarbrücken. Im Internet können Käufer teils kräftig sparen. Das hat die Stiftung Warentest in einer Untersuchung herausgefunden.

„Sammeln Sie Payback-Punkte?“ In vielen Supermärkten, Kaufhäusern, Drogerien und Tankstellen hören Kunden diesen Satz an der Kasse. Rund 30 Millionen Deutsche nutzen laut Anbieter regelmäßig die Rabattkarte, um pro Einkauf einen kleinen Prozentsatz des Warenwertes zurückzubekommen. Ähnlich funktionieren auch sogenannte Cashback-Portale im Internet. Die Stiftung Warentest hat acht dieser Webseiten untersucht und herausgefunden, dass sich mit ihrer Hilfe in den meisten Fällen tatsächlich deutlich sparen lässt.

Cashback bedeutet übersetzt „Geld zurück“. Ob mit einer Kundenkarte im Geschäft oder einem Nutzerkonto im Internet: Verbraucher bekommen bei dieser Art von Angebot bei teilnehmenden Händlern einen kleinen Teil des Einkaufswerts erstattet. Diese erhoffen sich dadurch höhere Verkaufszahlen und bezahlen eine Provision an den Anbieter des Bonusprogramms. Für den Kunden bleibt das kostenlos. Laut der Stiftung Warentest ist die Gewinnspanne mit den Kundenkarten von Payback und Deutschlandcard in den Online-Shops mit meist nur 0,5 bis ein Prozent Nachlass allerdings sehr gering.

Über Cashback-Portale wie Aklamio, Andasa oder Shoop können Kunden hingegen mit weitaus größeren Summen rechnen. Bei Elektronik liege die Spanne meist etwa zwischen ein und drei Prozent, bei Kleidung zwischen drei und sechs Prozent. Ein Beispiel: Eine Kundin möchte auf einer Webseite Kleidung im Wert von 500 Euro kaufen. Ein Cashback-Portal, das mit dem Online-Shop zusammenarbeitet, verspricht ihr für ihren Einkauf fünf Prozent Rückvergütung. Die Kundin registriert sich auf der Webseite des Cashback-Anbieters und besucht nun den gewünschten Online-Shop über einen Link auf dessen Webseite. Sie kauft und bezahlt dort wie gewohnt. Nachdem der Händler bestätigt hat, dass keine Ware zurückgeschickt wurde, erhält die Kundin fünf Prozent des Nettowarenwertes, also Kaufpreis abzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer, auf ihr Kundenkonto gutgeschrieben. Bei 500 Euro sind das 21 Euro, die sie sich auf ihr Bankkonto auszahlen lassen kann. Im Endeffekt hat sie für ihren Einkauf also anstatt 500 nur 479 Euro bezahlt.

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