Technologie im Alltag

So krempelt das Internet unser Leben um

Saarbrücken. Vom Brief bis zum Bargeld – in den kommenden Jahren werden technische Hilfsmittel unsere Gewohnheiten komplett verändern.

Das Auto nach Hause steuern, den Briefkasten leeren, mit dem Schlüssel die Haustür öffnen und in der Wohnung angekommen per Hand die Heizung aufdrehen. Was heute für viele der völlig alltägliche Gang der Dinge ist, könnte schon in wenigen Jahren ganz anders ablaufen. Umfragen und Analysen versprechen eine Zukunft, in der technische Hilfsmittel heutige Gewohnheiten vergessen machen.

Autofahren: Die Deutschen lieben nicht nur ihre Autos, sie lieben es auch, diese selbst zu steuern – bisher. Denn drei Viertel der Bundesbürger sind laut einer Umfrage des TÜV Rheinland bereit, die Kontrolle über ihre Karossen einem Computer zu überlassen. Nur etwa jeder Zehnte lehne das autonome Fahren grundsätzlich ab. Zwei Drittel der Befragten fänden jedoch die Schuld- und Haftungsfrage bei Unfällen problematisch und 60 Prozent fürchteten, die Sicherheit könne beim autonomen Fahren zu kurz kommen. Eben so viele äußerten ethische Bedenken: Wie soll sich das Auto bei einem unvermeidlichen Unfall verhalten? Aber alle diese Vorbehalte änderten nichts an der grundsätzlichen Zustimmung zur neuen Technologie – und die sei in der jüngeren Generation besonders ausgeprägt. 86 Prozent der 18- bis 29-Jährigen können sich laut TÜV Rheinland vorstellen, sich von ihrem Auto kutschieren zu lassen.


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