Erweiterungen sorgen für Zusatzfunktionen

Ein Programm für alle Aufgaben

Im Browser Opera funktionieren auch die Erweiterungen für Googles Chrome. FOTO: dpa-tmn / Robert Günther

Hannover/Gelsenkirchen. Web-Browser können viel mehr, als nur im Internet zu surfen. Welcher ist der Richtige für den eigenen Gebrauch?

Die grundsätzliche Funktion von Internet-Browsern ist klar: Sie stellen Seiten aus dem World Wide Web dar. Klassisches Surfen im Netz also. Doch im Laufe der Jahre haben sich Browser zu Alleskönnern für Computer und Smartphones entwickelt. Sind die richtigen Erweiterungen (Add-ons) installiert, benötigen Nutzer kaum noch andere Programme. Beliebt sind etwa Werbeblocker und weitere Add-ons zum Schutz der Privatsphäre. Darüber hinaus gibt es Werkzeuge für Bildschirmfotos, zahlreiche Mitteilungsdienste, Kalender und Einkaufs-Apps.

Immer mehr Programme erscheinen als Web-Anwendung oder Browser-Erweiterung. Zum Beispiel lässt sich das Office-Paket von Microsoft komplett über den Browser nutzen. Google stattet seinen Chrome-Browser mit einer eigenen Serie von Büro-Anwendungen aus. Auch der Software-Riese Adobe bietet Web-Apps seiner Grafik-, Video- und Musik-Programme an. Web-Browser werden so immer mehr zum Mittelpunkt des digitalen Arbeitsplatzes. Selbst die Kommunikation kann über sie erfolgen: mit E-Mail-Diensten, Video-Chats und Telefon-Funktion.

Dass der Browser in den Arbeits- und Lebensmittelpunkt der Menschen rückt, ist der Werbeindustrie und anderen Datensammlern nicht entgangen. Auch für sie sind Browser ein wichtiges Werkzeug. Beispielsweise über Cookies, kleine Dateien, anhand derer Nutzer im Netz eindeutig identifiziert werden können, werten sie das Surf-Verhalten der Anwender aus. Ziel ist es, anhand dieser Daten maßgeschneiderte Werbung zu schalten.

(dpa)
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