Auftrennen, Zusammenfügen, Bearbeiten

Keine Mühe mit digitalen Dokumenten

Eingescannte Unterlagen mit bestehenden Dateien zu verbinden, ist eine klassische Aufgabe von PDF-Programmen. FOTO: dpa-tmn / Christin Klose

Hannover. PDF-Dateien zu bearbeiten, kann umständlich sein, doch spezialisierte Programme schaffen Abhilfe.

PDF-Dateien erleichtern den digitalen Alltag enorm. Der große Vorteil des 1993 vom Software-Entwickler Adobe eingeführten Formats: Es stellt sicher, dass ein Dokument in jedem Programm von jedem Betriebssystem gleich dargestellt wird. Die Abkürzung PDF steht für  „Portable Document Format“. Nicht unterstützte Schriftarten, verrutsche Überschriften oder an eine falsche Stelle gerückte Bilder kommen da nicht mehr vor.

Anfangs war zum Lesen von PDF-Dateien Adobes eigenes Programm nötig, der Acrobat Reader. Heute ist die Anwendung jedoch weitgehend verzichtbar, da jeder zeitgemäße Internet-Browser die Dokumente öffnen kann. PDFs mit eingebauter Formularfunktion auszufüllen und zu speichern ist ebenfalls im Browser möglich.

Um die Dateien zu bearbeiten, brauchen Nutzer dagegen spezialisierte Programme. Auch der Acrobat Reader bietet nur die Option zum Unterzeichnen und Kommentieren – wer mehr Elemente bearbeiten möchte, kann bei Adobe auf die kostenpflichtigen Programme ­Acrobat Standard DC oder Acrobat Pro DC zurückgreifen, welche monatlich 15 beziehungsweise 18 Euro kosten. Mit diesen lassen sich zum Beispiel Texte und Bilder verändern.

(dpa)
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