Beim Onlinekauf

Wann die Deutschen ihre Daten hergeben

Die Deutschen kaufen liebend gern im Internet ein, wie eine jüngste Umfrage gezeigt hat. Doch manche Waren besorgen sich die Menschen hierzulande immer noch lieber im Geschäft vor Ort.FOTO: dpa / Jens Büttner

Berlin. Im Internet einzukaufen wird in Deutschland immer beliebter. Die Sorge um persönliche Informationen bleibt.

Für jeden vierten Internetnutzer in Deutschland ist der Online-Einkauf die absolute Lieblingsbeschäftigung im Netz. Und obwohl viele Kunden Angst davor haben, zum gläsernen Kunden zu werden, werden sie immer freigiebiger mit ihren Daten. Das hat eine Umfrage der Onlinevergleichsplattform idealo.de ergeben. Um der Frage nachzugehen, wie die Deutschen die aktuellen Entwicklungen und Trends im Online-Handel wahrnehmen, hat das Portal rund 1000 Internetnutzer befragt.

Mehr als die Hälfte der Konsumenten befürchtet laut der Umfrage, dass Unternehmen zu viel über sie und ihre Vorlieben wissen. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Angst zwar leicht gesunken (53 Prozent gegenüber 57 Prozent), dennoch sei jeder zweite Deutsche kritisch gegenüber dem großangelegten Datensammeln von Unternehmen eingestellt, so idealo.

Die Skepsis der Verbraucher beschränke sich jedoch nicht auf das Thema Privatsphäre im Netz. Eine Auswertung der Verbraucherzentrale Brandenburg hat gezeigt, dass Onlinehändler ihre Preise fast täglich ändern. Laut idealo-Umfrage unterstellt rund ein Drittel der Befragten den Händlern dabei eine böse Absicht. Sie vermuten, dass Händler ihre Kunden mit häufigen Preisänderungen verwirren wollen. 58 Prozent glauben, dass die Preise im Netz abends am höchsten liegen. 34 Prozent halten den Samstag für den teuersten Tag der Woche.

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