Untreue-Prozess gegen Ex-Rathauschef

Homburger OB belastet seinen Vorgänger

Zwei Paragrafen an der Eingangstür eines Gerichtsgebäudes. FOTO: dpa / Oliver Berg

Homburg/Saarbrücken. Endspurt im Untreue-Prozess gegen den Ex-Oberbürgermeister von Homburg. Droht eine Verurteilung?

Im Untreue-Prozess gegen den früheren Oberbürgermeister von Homburg, Karlheinz Schöner, haben Zeugen den CDU-Politiker, der sämtliche Vorwürfe zurückweist, erneut belastet. Unter den Zeugen waren der amtierende Rathauschef von Homburg, Rüdiger Schneidewind (SPD), sowie der frühere Arbeitsanleiter eines Bautrupps der kommunalen AQuiS (Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung im Saarpfalz-Kreis).

Es ging unter anderem um eine digitale Musikanlage für fast 12 500 Euro. Sie war im September 2014 über Spendengelder gekauft worden und wurde zwei Jahre später von der Polizei im Probenraum einer Rockband sichergestellt, in der Schöner damals Schlagzeug spielte.  Besagte Musikanlage mit einem digitalen Mischpult, zehn Mikrofonen und mehreren Boxen war in den  Monaten zuvor vergebens von Mitarbeitern der Stadt Homburg in städtischen Einrichtungen gesucht worden. Das berichtete der amtierende Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind.

Karlheinz Schöner, ehemaliger Oberbürgermeister von Homburg FOTO: Wille
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