Prozess wegen Verletzung der Arbeitspflicht

Ein spontaner Urlaub auf Mallorca: Angestellte verliert damit ihren Job

Urlauber am Strand im Norden von Mallorca. Symbolfoto.FOTO: dpa / Julian Stratenschulte

Düsseldorf. Von dieser E-Mail träumen viele Arbeitnehmer: Hallo Chef. Ich bin spontan in Urlaub und komme erst nächste Woche wieder! Eine junge Frau hat davon nicht nur geträumt. Sie hat es gemacht. Und jetzt ist sie ihre Arbeitsstelle los.

Ein „Spontan-Urlaub“ nach bestandener Abschlussprüfung hat eine junge Frau ihren Job gekostet. Vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf einigten sich die Junior-Managerin und ihr Arbeitgeber auf die Auflösung des Arbeitsvertrages und die Zahlung einer Abfindung in Höhe von 4000 Euro.

Master-Studium in „BWL-Management“ absolviert

Die junge Frau war seit August 2014 als „Junior Business Excellence Manager“ mit Controlling-Tätigkeiten beschäftigt. Sie arbeitet in der Abteilung „Online Performance Management“. Berufsbegleitend absolvierte sie ein Masterstudium „BWL Management“. Dieses Studium schloss sie am 21. Juni 2017 erfolgreich ab. Das war ein Mittwoch. An den beiden Folgetagen (Donnerstag und Freitag) hatte die junge Frau genehmigten Urlaub.

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