Richter bremsen Tierversuche

Gericht verbietet Standard-Tierversuche mit Mäusen an Uni

Köln/Bonn. Forschung und Lehre an den Universitäten sagen, dass sie in manchen Bereichen auf Tierversuche angewiesen sind. Das mag zwar so sein. Aber es gibt Grenzen. Vieles lässt sich auch lernen, ohne dass Tiere leiden müssen.

An der Universität in Bonn wird es bis auf weiteres keine Standard-Tierversuche an Mäusen zu Ausbildungszwecken geben. Das Verwaltungsgericht Köln hat eine entsprechende Verfügung des Landes Nordrhein-Westfalen bestätigt. Die Klage der Universität gegen diese Untersagung von Tierversuchen an Mäusen zu Ausbildungszwecken wurde abgewiesen (Az.: 21 K 11572/17).


Mäuse unter Alkohol auf einer Wärmeplatte

Bei den beabsichtigten Versuchen sollten den Mäusen – ganz überwiegend – Psychopharmaka oder Alkohol injiziert werden. In der Folge sollten die Tiere unter anderem speziellen Herausforderungen ausgesetzt werden. Das Gericht listet hierzu auf, was mit den Mäusen geplant war: Setzen in ein Labyrinth, Setzen in eine Arena, Setzen in ein mit Wasser gefülltes Becherglas, Setzen auf eine Wärmeplatte.

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