Richter prüfen Ergebnis von Schönheitsoperation

Urteil: Junge Frau mit Brust-Implantaten darf Polizistin werden

Ein modernes Brustimplantat wird ganz genau überprüft. Symbolfoto.FOTO: dpa / Boris Roessler

Berlin. Eine Brustvergrößerung mit modernen Implantaten ist kein Hindernis für den Eintritt in den Polizeidienst. Das hat die Justiz auf der Basis wissenschaftlicher Gutachten klargestellt.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass moderne Brustimplantate bei einer Frau kein erhöhtes Verletzungs- und Gesundheitsrisiko mit sich bringen. Deshalb dürfe einer entsprechenden Bewerberin bei der Polizei auch nicht mit Blick auf ihre Schönheitsoperation die Einstellung in den Staatsdienst versagt werden.

Bewerberin für den mittleren Dienst

Damit gaben die Richter des Oberverwaltungsgerichts in zweiter Instanz einer jungen Frau Recht, die nach einer maßvollen Brustvergrößerung in den mittleren Dienst der Berliner Schutzpolizei aufgenommen werden wollte. Bereits das Verwaltungsgericht Berlin hatte zuvor in erster Instanz zu Gunsten der weiblichen Bewerberin für den Polizeidienst entschieden.

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