Hohe Geldbußen für angetrunkenes Paar

Auch an Fasching gilt: Sex in der Öffentlichkeit ist tabu und wird teuer

Händchen-Halten statt Sex. Das gibt weniger Ärger. Symbolfoto. FOTO: dpa-tmn / Caroline Seidel

München. Selbst wenn an den tollen Tagen vieles möglich ist, sollte man es nicht zu toll treiben. Sex in der Öffentlichkeit auf der Motorhaube eines geparkten Autos sollte jedenfalls tabu sein. Sonst geht es um Erregung öffentlicher Ärgernis.

Blöd gelaufen für eine Deutschlehrerin (36) und einen Dekorateur (47). Als sie sich auf einem Parkplatz kurz und heftig näher kamen, schaute ein Taxifahrer offenbar ganz genau hin. Daraufhin hat das Amtsgericht München die Frau und den Mann wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses durch „Oralverkehr auf der Autohaube“ zu Geldstrafen in Höhe von 2500 Euro sowie 5100 Euro verurteilt.

Palmsonntag früh morgens auf einem Parkplatz


Das Ganze ereignete sich nach Feststellung des Gerichts am Palmsonntag 2017, also dem letzten Sonntag der Fastenzeit nach Fasching. Laut Aussage der beiden Angeklagten waren sie an jenem Sonntagvormittag um 10.15 Uhr auf einem Parkplatz in München. Dabei habe die Frau an einem Auto gelehnt. Der Mann habe vor ihr gekniet und versucht, den Body der Frau zu schließen. An dem Kleidungsstück, welches zu Demonstrationszwecken in die Hauptverhandlung mitgebracht worden war, habe sich nämlich den Abend über ein defekter Druckknopf immer wieder ungewollt geöffnet. So auch auf dem Parkplatz

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