Richter entscheiden über Radarwarngeräte

Blitzer-App auf dem Handy aktiviert: Bußgeld von 75 Euro wird fällig

Eine Messanlage der Polizei blitzt im Regen. Symbolbild. FOTO: picture alliance / dpa / Patrick Seeger

Rostock. Zu schnell unterwegs - und dann: Blitz!!!! Jeder Autofahrer kennt das Gefühl. Schuld daran sind natürlich die ungeliebten Tempo-Blitzer an den Straßen. Dagegen wollen sich viele mit einer Warn-App auf dem Handy schützen. Aber die kann teuer werden.

Schlechte Zeiten für Autofahrer, die sich mit moderner Technik auf dem Smartphone gegen Radarfallen-Blitzer schützen wollen. Das Ganze gilt nach Feststellung des Oberlandesgerichts Rostock unter bestimmten Umständen als Ordnungswidrigkeit und wird mit einem Bußgeld in Höhe von 75 Euro bestraft. Dazu reicht es aus, dass ein Fahrzeugführer während der Fahrt ein betriebsbereites Mobiltelefon dabei hat, auf dem eine so genannte „Blitzer-App“ installiert und aufgerufen ist (Az.: 21 Ss OWI 38/17 (Z)).

Nachts mit dem Smartphone in der Halterung unterwegs


Der betroffene Autofahrer war nachts mit seinem VW in Güstrow unterwegs und geriet in eine Verkehrskontrolle. Die Polizisten entdeckten das eingeschaltete Smartphone des Mannes in einer Halterung an der Frontscheibe des Autos. Auf dem Gerät war eine so genannte Blitzer-App installiert. Aus den entsprechenden Symbolen auf dem Bildschirm schlossen die Beamten, dass diese App aktiv war.

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