Harte Linie gegen Drogen im Straßenverkehr

Ein Mal Kokain oder Ecstasy: Schon wackelt der Führerschein!

Verschiedene Formen von Ecstasy-Pillen.FOTO: dpa / Roland Scheidemann

Saarlouis. Feiern, Abtanzen und Drogen zum Aufputschen. Das gehört für viele Leute zusammen. Aber Achtung: Wer Drogen konsumiert, der riskiert seinen Führerschein. Das gilt sogar, wenn man nur ein Mal Kokain oder Ecstasy probiert.

Bereits der einmalige Konsum von harten Drogen wie Kokain oder Ecstasy kann unter Umständen den Entzug der Fahrerlaubnis rechtfertigen. Das hat das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes in einem Beschluss klargestellt (Az.: 1 B 812/17).

Drogen als Risiko im Straßenverkehr

Im konkreten Fall ist ein Autofahrer seinen Führerschein nun los. Er hatte nach einer Verkehrskontrolle den gelegentlichen Konsum von Drogen eingeräumt. Er gab an, dass er etwa fünf bis sechs mal im Jahr Cannabis konsumiere. Er habe aber noch nie unter dem Einfluss von Cannabis ein Kraftfahrzeug gefahren. Außerdem erzählte der Mann, dass er gelegentlich Alkohol trinke und Zigaretten konsumiere. Auf Nachfrage bestätigte er auch den Konsum von Ecstasy und Kokain. Später bezeichnete er diese Angabe als „Scherzerklärung“. Er habe nur einen Spaß machen wollen, als er sarkastisch gesagt habe, dass er natürlich auch Kokain und Ecstasy nehme.

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