Zivilprozess vor dem Oberlandesgericht

Ex-Chef der Chirurgie verklagt Homburger Universitätsklinik

Viel Bargeld in einem Briefumschlag. Symbolfoto. FOTO: Patrick Pleul / dpa

Saarbrücken/Homburg. Wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung wurde ein Medizin-Professor zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Das wurde für ihn richtig teuer. Für den Schaden macht er nun die Uniklinik verantwortlich. Die soll ihm mindestens 300.000 Euro zahlen.

Der frühere Direktor der Klinik für Allgemeine Chirurgie in Homburg will in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht erreichen, dass ihm sein Ex-Arbeitgeber mindestens 300.000 Euro Schadensersatz zahlen muss. Er wirft dem Universitätsklinikum die Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte, Mobbing und Verletzung der Fürsorgepflicht vor.

In erster Instanz hat das Landgericht die entsprechende Klage des Mediziners, der 2014 wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung verurteilt worden ist, bereits abgewiesen. In der mündlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht signalisierten die Richter nun, dass auch sie keine große Aussicht auf Erfolg der Klage des Arztes sehen.

Bargeld für Operationen im Briefumschlag

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