Strafprozess nach Serie von Diebstählen

Einbrecher schleppten Tresor in den Wald: Dann kam die Enttäuschung

Ein Bauarbeiter scheidet Metallrohre mit einer Maschine. Mit solchen Geräten hantieren auch Diebe an Stahltresoren. Symbolfoto.FOTO: dpa / Sebastian Widmann

Saarbrücken. Die Diebe kamen meist in der Nacht und nach Geschäftsschluss. Sie brachen in Firmengebäude ein und hatten es auf Autos, technische Geräte oder Bargeld abgesehen. Zwei der Einbrecher mussten deshalb vor Gericht.

Nach einer Serie von Einbrüchen im Saarland hat das Landgericht Saarbrücken zwei Mitglieder einer osteuropäischen Diebesbande zu Haftstrafen von vier Jahren sowie von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Die beiden Angeklagten stammen aus Moldau und Russland, sie sind 46 und 27 Jahre alt. Beide haben vor dem Landgericht die Beteiligung an insgesamt 19 Einbrüchen in Firmen in Blieskastel, Gersheim, Kleinblittersdorf, Siersburg, Kirkel, Schmelz, Völklingen, Saarwellingen, Merzig, Bous, Schwalbach und Großrosseln eingeräumt.

Einbrüche in gewerbliche Objekte außerhalb der Arbeitszeit


Nach Erkenntnis der Ermittler hatten die Angeklagten und andere Mitglieder der bundesweit aktiven Bande in wechselnder Beteiligung speziell Firmen außerhalb der Arbeitszeit in Visier. Die Männer suchten sich jeweils einen Ort aus, fuhren dorthin und brachen nacheinander in gewerbliche Objekte ein.

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