Verfassungsgerichtshof des Saarlandes

Makler wegen Betrugs verurteilt: Das kostet ihn auch seine Zulassung

Die Sonne hinter einer der Waagschalen der Justitia. Symbolfoto.FOTO: picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst

Saarbrücken. Ein wegen Betruges verurteilter Makler aus dem Saarland hat durch alle Gerichtsinstanzen um seine Makler-Zulassung gekämpft. Und er hat jedes Mal verloren.

Pech für einen Versicherungsmakler. Weil er angeblich zu Unrecht Krankenhaustagegeld kassiert hat, wurde er nicht nur wegen Versicherungsbetruges bestraft. Auch seine Maklerzulassung wurde einkassiert. Dagegen kämpfte der Mann zwar durch alle Instanzen. Aber ohne Erfolg. Der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes hat nun in letzter Instanz die Verfassungsbeschwerde des Maklers gegen den Widerruf der Maklererlaubnis zurückgewiesen.

Strafgericht: Bewährungsstrafe wegen Versicherungsbetruges

Das erste Urteil gegen den Makler kam von einem Strafgericht. Wegen Betruges war er dort zu einer Bewährungsstrafe von sieben Monaten verurteilt worden. Nach Feststellung der Richter hatte der Angeklagte von seiner Krankenversicherung zu Unrecht Krankentagegeld bezogen, obwohl gar keine Arbeitsunfähigkeit bestand. Im Strafverfahren hatte der Mann den entsprechenden Tatvorwurf über seinen Verteidiger eingeräumt.


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