Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauchs

Mann missbrauchte die kleine Tochter seiner Lebensgefährtin

Sexueller Missbrauch in der Familie zerstört Vertrauen. Symbolfoto. FOTO: picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt

Saarbrücken. Schlimme Sache: Im Sommer 2017 überraschte eine Mutter ihren Lebensgefährtin mit ihren kleinen Tochter auf dem Schlafsofa. Sie rief die Polizei. Jetzt wurde der Mann wegen sexuellen Missbrauchs des Kindes zu einer Haftstrafe verurteilt.

Wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes hat das Landgericht einen Mann aus dem Saarland zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Nach Feststellung der Richter hat der Angeklagte im Sommer 2017 die damals neun Jahre alte Tochter seiner Lebensgefährtin zu Hause auf einem Schlafsofa missbraucht.

Der Angeklagte sagt: So etwas mache ich nicht

Die Richter stützten ihr Urteil auf die Aussagen des kleinen Mädchens, das per Videoschaltung als Zeugin gehört worden war, und auf weitere Indizien wie spezielle DNA-Spuren. Der 33-Jährige hatte sich vor Gericht auf Erinnerungslücken nach dem Konsum von Alkohol am Tag der Tat berufen. Er könne sich an den Abend nicht mehr richtig erinnern. Er sei irgendwie plötzlich wach geworden, als seine Lebensgefährtin im Zimmer stand und laut herum schrie. Aber ein Kind missbrauchen? Dazu der Angeklagte sinngemäß: „Das kann nicht sein. So etwas mache ich nicht.“

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