Wie lebenswichtig ist der Fernsehanschluss

Kein Kabel-Fernsehen: Mann will 50 Euro Schadensersatz pro Tag

Via Antenne, Kabel, Satellit oder Internet. Im Fernsehen läuft die Fußball-WM. FOTO: dpa / Rolf Vennenbernd

München. Das Internet hat das klassische Fernsehen als Mittelpunkt des Haushalts verdrängt. Wenn der TV-Anschluss zeitweise ausfällt, gibt es deshalb keinen Nutzungsausfall.

Der vorübergehende Verlust eines Fernsehkabelanschlusses begründet keinen Anspruch auf Schadensersatz wegen Nutzungsausfalls. Das hat das Amtsgericht München klargestellt. Es hat deshalb die Klage eines betroffenen Kabel-TV-Kunden auf Zahlung von 1600 Euro Schadensersatz abgewiesen.

Ein Monat ohne digitales Kabelfernsehen


Der Kunde hatte mit der späteren Beklagten einen Vertrag über die Bereitstellung eines TV-Basis HD Kabelanschlusses abgeschlossen. Seit dem 13. Februar 2017 war jedoch zeitweise kein Fernsehempfang über das Unternehmen mehr möglich. Es nutzte das „OPAL-Netz“ der Telekom, welches von dieser abgeschaltet wurde und nicht weiter betrieben wird.

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