Gartenlaube mit Efeu wird durch Holzhaus ersetzt

Nachbarn streiten über Gartenhaus: Muss das weg oder nicht?

Ein Garten zum Wohlfühlen. Symbolfoto. FOTO: gms / BDG

München. Immer mehr Wände. Zuerst standen offene Lauben in den Gärten einer Wohnanlage. Dann wurde eine davon durch ein Gartenhaus aus Holz ersetzt. Das gab Streit.

In dem Garten einer Wohnanlage darf ohne Zustimmung der übrigen Miteigentümer kein Gartenhaus errichtet werden. Das hat das Amtsgericht München klargestellt und eine Miteigentümerin zur Entfernung ihres Gartenhauses verurteilt. Damit hatte die Klage einer Nachbarin Erfolg. Diese Nachbarin hat nun aber auch ein Problem. Sie hat nämlich in ihrem Gartenanteil ein Glashaus errichtet. Dessen Tage dürften nun unter Umständen auch gezählt sein (Az.: 484 C 22917/16 WEG).

Wohnanlage mit offenen Lauben im Garten

Die Klägerin und die Beklagte des nun entschiedenen Rechtsstreites sind jeweils Miteigentümer einer Wohnanlage in München-Schwabing West. Bei der Errichtung der Anlage wurden in allen Gartenanteilen nach drei Seiten offene Lauben aufgestellt. Die eine Seite der Laube im Gartenanteil der Beklagten war ebenso wie die Dachbalkenkonstruktion durch Ranken vollständig zugewachsen. Dann wurde die Laube abgerissen und durch ein Gartenhaus ersetzt.

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