Rechtsanwalt muss sich Beschluss der Mehrheit beugen

Urteil: Miteigentümer bestimmen über die Rauchmelder im Haus

Rauchmelder können Leben retten. In den meisten Bundesländern sind sie deshalb in allen Wohnhäusern Pflicht. Symbolfoto. FOTO: Rolf Vennenbernd / dpa

München. Pech für einen Anwalt aus Berlin mit ungenutzter Drei-Zimmer-Wohnung in München. Er muss die Rauchmelder in der Wohnung abbauen und durch andere Geräte ersetzen lassen. Weil das die Hausgemeinschaft so beschlossen hat.

Die Eigentümer eines Mehrfamilienhauses können über die einheitliche Anschaffung und Wartung von Rauchmeldern in den Wohnungen entscheiden. Dabei hat die Eigentümergemeinschaft einen gewissen Ermessensspielraum. Ein entsprechender Beschluss der Eigentümerversammlung ist deshalb in der Regel nicht zu beanstanden, auch wenn er einzelne Eigentümer stärker belastet als andere. Das hat das Amtsgericht München klargestellt (Az.: 482 C 13922/16 WEG).

Anwalt aus Berlin mit Wohnung in München

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