Wohlfühlen

Roter Pflanzenfarbstoff schützt die Haut

Tomaten enthalten den Pflanzenfarbstoff Lycopin.FOTO: dpa-tmn / Klaus-Dietmar Gabbert

Hamburg. Warum Tomaten, Himbeeren, Rote Beete, Chili und Co. auf unserem Speiseplan stehen sollten.

() Als „Top-Radikalfänger“ bezeichnet die Zeitschrift Women’s Health den roten Pflanzenfarbstoff Lycopin, der zu den Carotinoiden zählt. Er mache freie Radikale, die die Zellen angreifen und die Hautalterung beschleunigen, „besonders effizient unschädlich“. Der sekundäre Pflanzenstoff wirke nicht nur schützend auf unser Herz-Kreislaufsystem, sondern sorge zudem für einen natürlichen Haut- und Sonnenschutz von innen.

Von roten und auch orangen Gemüsesorten profitiert sogar der Teint. „Wenn man diese regelmäßig isst, lagern sich die Pigmente in der Haut ab und verleihen ihr einen rötlich-orangenen Farbstich“, berichtet die Plattform www.omeda.de. Studien hätten gezeigt, dass hellhäutige Menschen diesen Hautton als attraktiv wahrnehmen und als sichtbares Zeichen guter Gesundheit bewerten. Allerdings reiche es nicht aus, hin und wieder ein Möhrchen zu knabbern.

Zu den Lycopin-reichen Gemüsesorten zählen neben Tomaten und Chili auch Radicchio, Rote Bete, rote Paprika und Radieschen. Ebenso enthalten die Obstsorten Cranberries, Erdbeeren, Kirschen, rote Johannisbeeren, Preiselbeeren, rote Äpfel, Hagebutten, Granatäpfel, Grapefruit, Guave, Himbeeren und Wassermelonen viel von dem roten Farbstoff.

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