Kryptowährung

Die Gründe für den Bitcoin-Absturz

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Der Kurs der Kryptowährung ist deutlich unter 4000 Dollar gefallen. Viele Miner springen ab. Vielen Anlegern fehlt das Vertrauen in eine unkontrollierte Währung.

Es herrscht gegenwärtig ein regelrechter Ausverkauf an den Kryptobörsen: In den vergangenen zwei Wochen allein ist der Kurs der wichtigsten digitalen Währung Bitcoin drastisch in den Keller gerauscht – von über 6000 Dollar auf gestern nur noch rund knapp 3750 Dollar. Und ein Ende der Talfahrt ist nach Ansicht von Beobachtern nicht in Sicht. „Es droht weiterhin ein gnadenloser Abverkauf“, sagte Kryptowährungsexperte Timo Emden von Emden Research.

Der jüngste Absturz ist einhergegangen mit der Spaltung des Bitcoin-Bruders Bitcoin-Cash. Die fand am 15. November statt. Bei solch einer Aufspaltung trennt sich quasi die Anhängerschaft hinter einer Digitalwährung. Einige gehen den alten Weg weiter, andere wählen an der Gabelung den neuen Weg. Technisch gesehen wird bei dieser so genannten „Hard Fork“ die hinter der Cyberdevise stehende Blockchain-Datenbank von Programmierern in zwei unabhängige Stränge aufgeteilt.

Solche Splits gab es in der Welt der digitalen Währungen schon häufig – allerdings nicht mit so drastischen Folgen. Wie es scheint, ist in der Fangemeinde von Bitcoin & co. eine Menge an Vertrauen auf der Strecke jener jüngsten Gabelung geblieben. Nun steht die Befürchtung im Raum, dass sich dadurch der Gesamtmarkt für Kryptowährungen weiter destabilisiert.

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