Herbstprognose

Bundesregierung sieht Wirtschaft im Aufwind

SymbolfotoFOTO: Christian Charisius / dpa

Berlin. Weniger Arbeitslose und ein steigendes Bruttoinlandsprodukt: Die Herbstprognose geht von einem weiteren Aufschwung aus.

Die künftige Bundesregierung bekommt noch kräftigeren Rückenwind von der Wirtschaft als bereits im Frühjahr prognostiziert. Die noch amtierende schwarz-rote Regierung hat die Wachstumsprognose für 2017 und nächstes Jahr deutlich erhöht. Nach Angaben des Ifo-Instituts ergibt sich dadurch für die kommenden Jahre ein finanzieller Spielraum von etwa 33 Milliarden Euro. SZ-Korrespondent Stefan Vetter hat die wichtigsten Details zusammengestellt.

Was ist konjunkturell zu erwarten?

In ihrer aktuellen Herbstprojektion beziffert die amtierende Bundesregierung den Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr auf zwei und im nächsten Jahr auf 1,9 Prozent. Damit korrigierte sie ihre Erwartungen gegenüber dem Frühjahr um 0,5 beziehungsweise 0,3 Prozentpunkte nach oben. Eine ähnlich optimistische Prognose hatten vor einer Woche auch schon die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute veröffentlicht. Man werde einer neuen Bundesregierung „ein gut bestelltes Feld überlassen“, erklärte Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) gestern in Berlin.

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