Geldverkehr

Online-Bezahlen wird in EU günstiger

(Symbolbild)FOTO: dpa / Marius Becker

Brüssel. Die Änderungen im Zahlungsverkehr bringen Europas Bürger einige Erleichterungen. Das trifft vor allem für das Bezahlen per Internet zu.

Verbraucher profitieren künftig von neuen Regeln zum Zahlungsverkehr, die ab diesem Samstag europaweit gelten. Für Bankkunden bringt die europäische Zahlungsrichtlinie PSD (Payment Service Directive) 2 einige Verbesserungen. Doch dem Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV) zufolge ist in einigen Punkten auch Vorsicht geboten. Zum Beispiel bei der Herausgabe von Bankdaten an Drittanbieter.

Wie ist künftig das Bezahlen geregelt?

Einkaufen im Internet ist für viele Verbraucher inzwischen selbstverständlich. Doch viele Verkäufer nutzen das aus und verlangen für das bargeldlose Bezahlen zusätzliche Gebühren. Künftig soll damit weitestgehend Schluss sein: Befindet sich ein Zahlungsdienstleister in Europa, dürfen laut den neuen Regeln keine weiteren Zusatzkosten für das Zahlen mit Kreditkarte (VISA, Mastercard) per Überweisung oder Lastschrift erhoben werden. Dem ZEV zufolge gilt das allerdings nicht für Anbieter, die das sogenannte Drei-Parteien-Kartenzahlverfahren verwenden, wie beispielsweise American Express –  diese dürfen auch weiterhin Gebühren erheben.

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