Gewinneinbruch

Kraftwerkssparte belastet Siemens

München. Die Siemens-Kraftwerksparte bleibt das Sorgenkind des Konzerns. Überkapazitäten bei Gasturbinen und der Trend hin zu erneuerbaren Energien machen der gesamten Branche schwer zu schaffen. Auch die Münchner mussten deshalb Tausende Stellen streichen.

Der Umbau kostet und ließ den Gewinn im vierten Quartal um nahezu die Hälfte einbrechen. 681 Millionen Euro verdiente Siemens in den letzten drei Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres unterm Strich – nach 1,25 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern gestern mitteilte. Der Umsatz im Gesamtjahr 2017/18 lag mit 83,04 Milliarden Euro leicht über dem Vorjahr. Der Gewinn nach Steuern stieg um 26 Millionen auf 6,12 Milliarden Euro.

top