Startups an der Saar

Suhler Firma Zila setzt auf Standort an der Saar

Zila-Geschäftsführer Steffen Wiedmann (l.), gemeinsam mit seinem Leiter für Forschung und Entwicklung, Eliseo Pignanelli, der den Standort in Saarbrücken verantwortet. FOTO: Rich Serra

Saarbrücken. Die Prozesstechnik-Firma Zila hat nebem dem Zema ihre Saarbrücker Filiale gegründet. Ursprung war eine Forschungs-Kooperation.

Noch sieht es bei der Firma Zila in Saarbrücken übersichtlich aus. Wenige Schreibtische füllen den großen Büroraum in einem Gebäude hinter dem Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (Zema) am Eschberger Weg. Das allerdings werde nicht so bleiben, sagt Zila-Geschäftsführer Steffen Wiedmann. Bereits Mitte des Jahres sollen hier fünf bis sechs Mitarbeiter arbeiten, mit den Plätzen für Studenten sollen dann zwölf Arbeitsplätze belegt sein.

Der Zila-Standort in Saarbrücken ist noch ganz jung. Erst im Oktober ist die Dependance des Suhler Spezialisten für Gebäude-, Haus- und Prozesstechnik an den Start gegangen. „Seit November haben wir Internet, dann war Weihnachten“, sagt Wiedmann. „Genaugenommen legen wir erst jetzt richtig los.“

Zila, das ist eine Mischung aus Startup und etabliertem Ingenieurbüro. Die Ursprungsfirma besteht zwar schon seit 1992, stand aber seit 2008 zur Nachfolge an. „2014 habe ich mit meinem Bruder das operative Geschäft übernommen“, sagt Wiedmann. Die beiden Brüder, Steffen als Kaufmann, Frank als Spezialist für Mess- und Automatisierungstechnik, haben sich vorgenommen das Unternehmen auszubauen. Quasi als Startup sind sie mit sechs Mitarbeitern an den Start gegangen und haben die Zahl mittlerweile auf 13 mehr als verdoppelt. Und das Wachstum soll weitergegen. „Saarbrücken spielt dabei für uns eine wichtige Rolle.“ Denn der Saar-Standort soll künftig die komplette Entwicklung im Bereich der Prozesstechnik übernehmen.

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