Weiterbildung

Volkshochschulen als Dienstleister der Wirtschaft

Carolin Lehberger, Direktorin der Volkshochschule im Regionalverband Saarbrücken, vor dem alten Rathaus am Schlossplatz, in dem viele Kurse stattfinden. FOTO: Iris Maria Maurer

Saarbrücken. Die Volkshochschulen im Saarland haben nicht nur breite Angebote für jeden Bürger, sondern haben auch Unternehmen als Kunden.

In dieser Woche feiern die 900 Volkshochschulen (VHS) in Deutschland ein rundes Jubiläum: Seit 100 Jahren gibt es diese Bildungseinrichtung. Alleine im Saarland vermitteln 16 Volkshochschulen neue Kenntnisse in nahezu allen Lebensbereichen: von Fremdsprachen über Kochkurse bis hin zu gesellschaftlichen Themen wie den Herausforderungen des Klimawandels und Fähigkeiten, die Teilnehmer beruflich weiterbringen. Das Angebot umfasst hierzu zum Beispiel Computer- und Rhetorik-Kurse, Bewerbertrainings oder auch Anregungen, wie man besser mit Kunden verhandelt.

„Die Volkshochschule ist heute auch ein großer Dienstleister für die saarländische Wirtschaft und ihre Unternehmen“, sagt Carolin Lehberger, Direktorin der VHS im Regionalverband Saarbrücken. Diese unterhält noch weitere zehn Außenstellen. Zu den Kunden gehören beispielsweise große Betriebe wie ZF genauso wie eine wachsende Anzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen aus nahezu allen Branchen. Schulungskonzepte können auf einzelne Betriebe zugeschnitten und bei Bedarf auch vor Ort direkt im Unternehmen vermittelt werden. Denn gerade für kleine Betriebe bedeutet es häufig einen großen Aufwand, Weiterbildung zu organisieren. Schließlich muss gleichzeitig mit weniger Leuten die Arbeit weiterlaufen.

Nach Überzeugung von Lehberger leisten Volkshochschulen in der Region mit ihren zahlreichen Angeboten einen großen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Saarlandes als Arbeits- sowie Lebensmittelpunkt. Nahezu alle Altersklassen findet man in den Kursen der VHS.

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