Neue Studie

Fast ein Prozent weniger Wachstum durch Fachkräftemangel

Ein Handwerker geht seiner Arbeit nach (Symbolfoto).FOTO: stefanie Beckmann

Exklusiv | Berlin. Der Mangel an Fachkräften verringert das deutsche Wirtschaftswachstum um jährlich fast ein Prozent. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die unserer Redaktion vorliegt. Demnach fehlen aktuell am Arbeitsmarkt etwa 440.000 Fachkräfte. "Wenn deutsche Unternehmen diesen Fachkräftebedarf decken könnten, würde die Wirtschaftsleistung in Deutschland um bis zu 0,9 Prozent oder rund 30 Milliarden Euro höher ausfallen", heißt es in der Studie. Die Engpässe bei Fachkräften seien ein wichtiger Grund für niedrige Unternehmensinvestitionen und überlastete Kapazitäten, so das Institut. Die Zahl fehlender Fachkräfte sei insbesondere seit 2011 deutlich gestiegen. Auf der Grundlage der Zahl der derzeit offenen Stellen und mit Hilfe eines ökonomischen Modells rechneten die IW-Ökonomen aus, wie groß die Wachstumslücke ist, die durch den Mangel an Fachkräften entsteht. "Der ermittelte Effekt auf die Wirtschaftsleistung dürfte eher unterschätzt werden, da fast die Hälfte der Fachkräfteengpässe auf das überproportional produktive produzierende Gewerbe entfällt, in dem nur gut 18 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten", heißt es in der Studie.

Der Mangel an Fachkräften verringert das deutsche Wirtschaftswachstum um jährlich fast ein Prozent. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die unserer Redaktion vorliegt.


Demnach fehlen aktuell am Arbeitsmarkt etwa 440.000 Fachkräfte. "Wenn deutsche Unternehmen diesen Fachkräftebedarf decken könnten, würde die Wirtschaftsleistung in Deutschland um bis zu 0,9 Prozent oder rund 30 Milliarden Euro höher ausfallen", heißt es in der Studie. Die Engpässe bei Fachkräften seien ein wichtiger Grund für niedrige Unternehmensinvestitionen und überlastete Kapazitäten, so das Institut.

Die Zahl fehlender Fachkräfte sei insbesondere seit 2011 deutlich gestiegen. Auf der Grundlage der Zahl der derzeit offenen Stellen und mit Hilfe eines ökonomischen Modells rechneten die IW-Ökonomen aus, wie groß die Wachstumslücke ist, die durch den Mangel an Fachkräften entsteht. "Der ermittelte Effekt auf die Wirtschaftsleistung dürfte eher unterschätzt werden, da fast die Hälfte der Fachkräfteengpässe auf das überproportional produktive produzierende Gewerbe entfällt, in dem nur gut 18 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten", heißt es in der Studie.

(mar)
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