Außenhandel

China kontert Trumps Strafzölle

Donald Trump, Präsident der USA, beantwortet

Die Welt taumelt immer mehr in Richtung eines Handelskrieges. Nachdem US-Präsident Donald Trump am vergangenen Freitag erneut die Zoll-Keule herausgeholt und chinesische Waren im Wert von 50 Milliarden Dollar mit einem Aufschlag von 25 Prozent belegt hatte, konterten die Chinesen am Sonntag ihrerseits mit neuen Zöllen: Konkret sind zunächst ab 6. Juli zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf 545 US-Waren im Wert von 34 Milliarden Dollar geplant. Darunter sind laut der vom Finanzministerium in Peking veröffentlichen Aufstellung unter anderem Sojabohnen, Tabak und Fahrzeuge – einschließlich Elektroautos.

Bundesagentur für Arbeit

Langzeitarbeitslosigkeit ist die größte Herausforderung

Eigentlich kann die Bundesagentur für Arbeit (BA) derzeit gute Zahlen vorweisen. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland sind nahezu auf Rekord-Niveau, und die Arbeitslosigkeit ist im Juni um 49.000 auf 2,833 Millionen gesunken. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent, wie die Nürnberger Behörde am Dienstag mitteilte. Dennoch ist die BA-Spitze nicht zufrieden. Der Grund: Die Langzeitarbeitslosigkeit stagniert seit Jahren bei gut einer Million.

Paris

Altmaier: Europa steht geschlossen im Handelsstreit

Deutschland und Frankreich haben eine geschlossene Antwort Europas auf die anstehende Entscheidung von US-Präsident Donald Trump im Zollstreit angekündigt. "Wir haben immer dafür gearbeitet, einen Handelskrieg zu verhindern", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch nach einem Gespräch mit seinem französischen Kollegen Bruno Le Maire und EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström in Paris. "Wir sind aber auch bereit, auf jedwede Entscheidung, die getroffen wird, gemeinsam und geschlossen zu reagieren."

Düsseldorf

Streit mit Investor: Aufsichtsrat stützt Uniper-Vorstand

Beim Energiekonzern Uniper gibt es heftigen Streit um den Einstieg des finnischen Fortum-Konzerns. Vorstandschef Klaus Schäfer muss sich gegen Vorwürfe verteidigen, er hintertreibe den Deal zwischen der bisherigen Mutter Eon und Fortum. Ein Aktionär, hinter dem US-Investor Paul Singer und sein Fonds Elliott stehen, hat deshalb eine Sonderprüfung beantragt. Dabei geht es vor allem um die Genehmigung des Geschäfts durch die russischen Behörden. Der Uniper-Aufsichtsrat hat empfohlen, den Antrag auf der Hauptversammlung am 6.

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