X3 ist Zugpferd in China

BMW erwartet 2019 weiter leicht steigende Verkäufe

Zugpferde für BMW dürften in China gebaute Autos wie der X3 sein. Foto: Fred Rollison/BMW/dpa-tmn FOTO: Fred Rollison

München. Trotz des Brexits und des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits rechnet BMW im neuen Jahr mit einem weiteren Zuwachs seiner Verkaufszahlen.

In China und in den USA dürfte die Nachfrage nach Oberklasseautos steigen, und BMW biete neue Modelle wie den großen SUV X7 und die neue 3er Generation an, erklärte das Unternehmen am Freitag in München.

„Die BMW Group strebt 2019 ein leichtes Absatzplus an“, sagte Vertriebsvorstand Pieter Nota. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürften allerdings wechselhaft und herausfordernd bleiben. BMW exportiert SUVs von den USA aus nach China und baut in Großbritannien den Mini.

In Europa, wo der Konzernabsatz im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent sank, erwartet BMW 2019 höchstens ein leichtes Absatzwachstum. In China dagegen, wo die Verkäufe der Konzernmarken 2018 um 7,7 Prozent auf 640.000 Autos zulegten, zeige „das Premiumsegment gutes Wachstumspotenzial“.

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