Kraftwerksparte

General Electric will an fünf Standorten 1600 Jobs streichen

General Electric begründete die Einschnitte mit dem starken Preisdruck und der geringen Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken. Foto: Tim BrakemeierFOTO: Tim Brakemeier

Frankfurt/Main. Der US-Industriekonzern General Electric (GE) will an fünf deutschen Standorten zusammen rund 1600 Stellen streichen. Wie Konkurrent Siemens nennt auch GE den Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken als wesentliche Gründe für die Entscheidung.

Nur wenige Wochen nach Siemens will nun auch der US-Industriekonzern General Electric (GE) seine Kraftwerkssparte zusammenstreichen.

Weltweit will das Unternehmen rund 12.000 Stellen abbauen, davon 1600 an den deutschen Standorten Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach und Kassel. Die Fertigungen von „GE Power Conversion“ in Berlin und von „GE Grid Solutions“ in Mönchengladbach sollen ganz geschlossen werden, kündigte das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt an.

Wie Siemens nennt auch GE den Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken als wesentliche Gründe für die Entscheidung. „Die Entscheidung war schmerzhaft, aber notwendig“, sagte der globale GE-Kraftwerks-Chef Russell Stokes.

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