Fischverarbeiter

Niederländisch-deutsche Firmengruppe übernimmt Deutsche See

Eine Mitarbeiterin des Fischgroßhändlers „Deutsche See“, sortiert Kartons in einer Kühlkammer. Foto: Peter Kneffel/IllustrationFOTO: Peter Kneffel

Bremerhaven. Der größte deutsche Fischverarbeiter Deutsche See wechselt den Besitzer. Die niederländisch-deutsche Unternehmensgruppe Parlevliet&Van der Plas übernimmt nach einer Mitteilung vom Dienstag sämtliche Anteile an der Manufaktur in Bremerhaven.

Der größte deutsche Fischverarbeiter Deutsche See wechselt den Besitzer. Die niederländisch-deutsche Fischunternehmensgruppe Parlevliet&Van der Plas (P&P) übernimmt sämtliche Anteile an der Manufaktur in Bremerhaven.

Das Bundeskartellamt muss der Übernahme noch zustimmen. Die beiden Geschäftsführer und Alteigentümer von Deutsche See, Egbert Miebach und Peter Dill, hätten sich zu diesem Schritt entschieden, nachdem Miebach im vergangenen Jahr schwer erkrankt sei, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der Unternehmen am Dienstag.

„Dieser Schritt ist uns wirklich schwer gefallen“, sagte Dill. Er sei aber aufgrund der persönlichen und familiären Situation von Miebach unausweichlich. Die Deutsche See soll als eigenständige Firma erhalten bleiben. An den 22 deutschen Niederlassungen mit mehr als 1700 Mitarbeitern sind den Angaben nach keine Veränderungen geplant. Dirk-Jan Parlevliet soll ab März in die Geschäftsführung von Deutsche See eintreten. Das Management-Team bleibe unverändert.

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