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Umsatzprognose erhöht

Rekord-Auftragsbestand am Bau

Der Wohnungsbau treibt die Branche momentan am stärksten an. Foto: Axel HeimkenFOTO: Axel Heimken

Berlin. Die deutschen Baufirmen sitzen auf einem Rekord-Auftragsbestand. Die Hochkonjunktur der Branche dauert an und wird besonders vom Wohnungsbau angetrieben.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erhöhte seine Jahresprognose für das Umsatzwachstum von vier auf sechs Prozent auf rund 120 Milliarden Euro. Auch 2019 dürften es rund sechs Prozent Plus sein. Bauherren müssen in diesem Jahr mit einem Preisanstieg von bis zu 4,5 Prozent rechnen.

Verbandspräsident Peter Hübner sagte in Berlin, das Bauhauptgewerbe bleibe auf mittlere Sicht „eine Stütze der Konjunktur“. Der Bestand an Aufträgen hatte zu Jahresanfang einen Wert von 41 Milliarden Euro. Das sind 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und entspricht einer Produktion von vier Monaten.

Die Unternehmen bauen die Beschäftigung weiter vorsichtig auf. In diesem Jahr sollen etwa 20.000 Bauarbeiter hinzukommen auf dann 830 000, im kommenden Jahr weitere 15.000. Derzeit sei die Personallage in den Bauunternehmen angespannt, sagte Hübner.

Der jüngste Tarifabschluss mit der Gewerkschaft IG BAU sei in den Baupreisen schon einkalkuliert. Die höheren Preise spiegelten Kostensteigerungen bei Baustoffen und Produkten wider sowie die insgesamt wachsende Nachfrage. Deutlich teurer geworden seien etwa Bitumen, Betonstahl und die Entsorgung von Bodenaushub auf Deponien.

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