Gesamtpaket gefordert

Textil-Tarifverhandlungen: Arbeitgeber wollen Abschluss

Die IG Metall fordert eine Tariferhöhung um 5,5 Prozent für die rund 100.000 Beschäftigten der Textilindustrie. Foto: Martin Schutt FOTO: Martin Schutt

Bielefeld/Frankfurt. Vor der dritten Tarifrunde in der westdeutschen Textilindustrie pochen die Arbeitgeber auf eine rasche Einigung.

„Wir werden alles in unserer Kraft Stehende unternehmen, um bei unseren Gesprächen in Bielefeld einen Abschluss zu verhandeln“, kündigte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Markus Simon, vor der dritten Runde in Bielefeld an.

Die Forderung der IG Metall nach einer Tariferhöhung um 5,5 Prozent für die rund 100.000 Beschäftigten sei dafür jedoch „keine realistische Grundlage“, sagte Simon weiter.

Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde unter anderem 3,4 Prozent mehr Einkommen sowie Einmalzahlungen angeboten bei einer Gesamtlaufzeit von 28 Monaten. Die Gespräche für die 10.000 Textilbeschäftigten in Ostdeutschland werden separat geführt.

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