Arzttermine

Was bringt Spahns Schneller-Drankommen-Gesetz?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). FOTO: dpa / Kay Nietfeld

Berlin.

Für viele gesetzlich Versicherte ist es ein immer wieder frustrierender Kassen-Unterschied: Ein Termin beim Facharzt ist für sie erst Monate später frei, Privatpatienten kommen aber schon nächste Woche dran. So etwas passiere nicht überall, sagt auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Aber zu oft. Just zum ersten Jahrestag ihres Bestehens hat die große Koalition nun eine Palette konkreter Maßnahmen besiegelt, um gegenzusteuern.

Wo ist das Problem?


Lange Wartezeiten sind ein Aufreger. Dabei ist die Situation nicht überall gleich, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in einer Studie ermitteln ließ: Auf Facharzttermine musste fast ein Drittel der Befragten nach eigener Auskunft mehr als drei Wochen warten. Bei Hals-Nasen-Ohren-Ärzten geht es schneller als bei Urologen und Frauenärzten.

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