Schausteller starten Saison

Viel Vergnügen beim Frühlingsfest

Vier Tage ging es beim Frühlingsfest auf dem St. Ingberter Marktplatz rund – und hoch hinaus. FOTO: Cornelia Jung

St. Ingbert. (con) Das Frühlingsfest auf dem Marktplatz, das am Freitag begann und auch noch am heutigen Montag zum Besuch einlädt, schien und scheint zur richtigen Zeit stattzufinden. Nicht nur das Wetter passte. Es gibt in der Region noch wenige Feste, die man besuchen kann, und die Lust, wieder raus zu gehen und gemeinam was zu unternehmen, ist nach dem Winter erneut erwacht. Seit rund 50 Jahren gibt es das Fest, von den Schaustellern initiiert, die ein attraktives Angebot auch außerhalb der Kerb anbieten wollten. Wohl nicht ganz uneigennützig, denn auch diese Berufsgruppe muss zusehen, dass sie nicht nur in den Kirmesmonaten ihr Brot verdient.

Und für die Besucher gab es am Wochenende die Gelegenheit, mal vom Alltag auszuspannen, mit dem „Polyp“ oder beim Trampolin-Jumping abzuheben oder auf besondere Reisen zu gehen. Mit „Miami“ oder dem Kinderriesenrad konnte man Höhenluft schnuppern, was ebenso bei den Kindern beliebt war, die nebenan ins „Flugzeug“ stiegen. Auch eine „Kleine Dschungelreise“ war für die Jüngsten möglich, doch nicht jeder wollte auf Safari mit der Berg- und Talbahn gehen. Während die meisten sich stolz von ihren Eltern in den kleinen Schienenfahrzeugen in Tarnfarben oder im Tigerlook fotografieren ließen, konnte sich ein kleines Mädchen am Samstagnachmittag so gar nicht für diese Kurzreise begeistern und weinte noch vor „Fahrtantritt“. Die größeren mochten den Nervenkitzel und suchten bei der Fahrt mit dem Autoscooter regelrecht nach „Berührungspunkten“ mit anderen Fahrzeugen.

An der Schwarzwald-Theke gab es die Marschverpflegung fürs Fest, Popcorn en masse an einem anderen Stand und natürlich die Kirmessahne, die selbst gestandene Männer beim Eisschlecken selig lächeln ließ. Es war eine Spaßgesellschaft, die an den vier Tagen zusammenkam und sich teilweise fein herausgeputzt hatte – wo Väter mit ihren Kindern was gemeinsam unternahmen oder Brüder mit ihren kleinen Schwestern. Für die meisten war es eine zweite Kerb. Da es nur einmal im Jahr Kirmesgeld von Großeltern oder Paten gibt, kam das Frühlingsfest gerade recht. Von ihm profitierten so nicht nur die Schausteller.

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