Bistum Trier startet 2020 mit 13 Groß-Pfarreien

Ackermann teilt die Pfarreien-Reform auf

Neugliederung der Pfarreien im Saarland - nur gelb markierten starten zum 1. Januar 2020, die anderen folgen (Anklicken für Vollansicht). FOTO: SZ / Müller, Astrid

Trier. Ab dem Jahr 2020 soll es die ersten 13 XXL-Pfarreien im Bistum Trier geben, darunter fünf im Saarland. Der Bischof verspricht „neuen Schwung“.

Wird sich die Umsetzung der geplanten Strukturreform verzögern? Entsprechende Gerüchte kursieren im Bistum Trier schon seit Monaten. Doch wann immer man Bischof Stephan Ackermann oder seine Führungscrew danach fragte, schüttelten diese beharrlich den Kopf: Nichts dergleichen sei geplant, es bleibe beim Zeitplan, hieß es unisono immer wieder.

Bis gestern: Da traten der Bischof und sein Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg am späten Vormittag vor die Journalisten, um zu erklären, dass die „erste Stufe der Umsetzung der neuen Raumgliederung“ am 1. Januar nächsten Jahres mit 13 Pfarreien starte.

Eine echte Überraschung. Denn von einer ersten Stufe, bei der nur ein Drittel der insgesamt vorgesehenen 35 neuen Großpfarreien errichtet werden soll, war bislang keine Rede gewesen.

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