Auszeichnung

Diesen Schülern macht das Helfen Spaß

Andrea Eckert und Nadine Gramlich (von rechts) von der Wendelinus-Stiftung gratulierten elf Schüler der Gemeinschaftsschule Schaumberg-Theley zur  Teilnahme der Helfen-macht-Spaß-AG. Mit dabei die Lehrer und Vertreter der beteiligten Seniorenzentren. FOTO: Ralf Mohr

St. Wendel. Wendelinus-Stiftung zeichnete Helfen-macht-Spaß-AG der Gemeinschaftsschule Theley aus.

Elf Schüler der ersten Helfen-macht-Spaß-AG der Klassenstufen acht bis zehn der Gemeinschaftsschule Schaumberg-Theley wurden bei einer Feierstunde durch die Wendelinus-Stiftung ausgezeichnet. Über ein halbes Jahr lang haben sich die Jugendlichen einmal pro Woche ehrenamtlich in den beteiligten Seniorenzentren Haus Bostalsee in Bosen, Caritas Seniorenzentrum Haus am See in Neunkirchen-Nahe, Caritas Seniorenhaus Hasborn, Hospital St. Wendel und Hospital Theley, engagiert.

Andrea Eckert von der Wendelinus-Stiftung erläuterte zu Anfang, wie es zu diesem Engagement gekommen ist. Die Idee zu dieser AG sei der Lehrerin Anke Veit durch eine Ausschreibung zu dem Projekt „Mach Deiner Generation alle Ehre! Engagier‘ Dich ehrenamtlich für den Austausch der Generationen“ der Wendelinus-Stiftung gekommen. Auf dem Weg von der Idee bis zur Verwirklichung wurde zusammen mit der Stiftung, den beteiligten Seniorenzentren und den Mitwirkenden der AG ein Konzept ausgearbeitet. Ein Baustein war dabei der Motivationstag zu Beginn, der die noch sehr jungen Schüler behutsam an die Thematik heranführen sollte. Im Rahmen einer Rollstuhlrallye durch die Innenstadt und mithilfe eines Alterssimulationsanzugs konnten die Jugendlichen hautnah erleben, wie es ist, mit Einschränkungen den Alltag bewältigen zu müssen. So konnten sie eine erste Empathie für die Situation der Bewohner der Seniorenzentren entwickeln.

Wie gut das umgesetzt wurde, belegten die Schilderungen der Betreuer vor Ort. Beispielsweise beim Basteln eines Adventskalenders für die Senioren wurde zuvor sehr genau überlegt, was vor dem Hintergrund möglicher Erkrankungen und Handicaps überhaupt in den Kalender hineingehöre. Weiterhin gehörten zu den gemeinsamen Aktivitäten von Jung und Alt Spaziergänge und Gesellschaftsspiele. Oftmals reichten schlichtweg Zeit und die Bereitschaft, sich mit den älteren Menschen zu unterhalten, um ein wenig Freude zu schenken. Im Vordergrund des Engagements stand immer das Für- und Miteinander der Generationen.

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