Vorschriften für Hausbesitzer und Mieter

So viel Winterdienst ist nötig

Wenn es schneit, müssen Mieter und Vermieter häufiger mal zu der Schaufel greifen. FOTO: dpa-tmn / Tobias Hase

Berlin. Schneeschippen gehört eindeutig nicht zu den schönen Dingen im Winter. Doch es ist so notwendig wie die Erfüllung der Streupflicht.

Noch ist der erste Schneefall nicht in Sicht. Ob es weiße Weihnacht geben wird, lässt der Wetterbericht bisher noch offen. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Winter immer wieder über Nacht einbricht. Und dann stellt sich die Frage, welche Rechte und Pflichten auf Bewohner und Hauseigentümer zukommen. Schneeschippen oder Streuen sind Basispflicht: Denn rutscht ein Spaziergänger auf dem Weg vor dem Haus aus, trifft ihn ein herabfallender Eiszapfen von der Regenrinne oder stürzen gefrorene Schneemassen vom Dach, drohen hohe Schadenersatzkosten. Was müssen Hausbesitzer und Mieter also mindestens tun, um sich abzusichern?

Muss man auch den öffentlichen Gehweg räumen?


Wer in einer Immobilie wohnt, hat dort erstmal die alleinige Verantwortung fürs Schneeräumen und das Streuen. Grundsätzlich obliegt die Verkehrssicherungspflicht für den öffentlichen Straßenraum der Gemeinde. Aber üblicherweise übertragen die Kommunen diese Pflichten, vor allem für die Gehwege, den Grundstücksbesitzern.

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