Ringerverband ist mit Saarlandmeisterschaften sehr zufrieden

Ringerverband ist mit Saarlandmeisterschaften sehr zufrieden

Ludweiler.

Ringer-Regionalligist KSV Fürstenhausen richtete am vergangenen Wochenende in der Warndthalle in Ludweiler die Landesmeisterschaften der Schüler- und Jugendringer im griechisch-römischen Stil aus.

An zwei Turniertagen gingen 222 Ringer der Altersklassen E, D, C, B und A auf die Matten - 18 weniger als zuletzt im Januar in Wiesbach bei den Meisterschaften im freien Stil. Peter Walz, Jugendreferent im Saarländischen Ringerverband (SRV), wertet die Zahlen als Zeichen für die wieder ernst genommene Jugendarbeit in den saarländischen Vereinen.

Bei den Meisterschaften in den gleichen Altersklassen vor zwei Jahren hatten nur 198 Jugendliche teilgenommen. Laut Walz stimmte neben der Quantität auch die Qualität der Kämpfe. Die Zuschauer sahen vor allem bei der B- und A-Jugend interessante Kämpfe. So gab es bei der A-Jugend in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm ein spannendes Ringen um die Medaillenplätze. Philipp Köhler vom AC Heusweiler setzte sich mit vier Siegen, darunter einem Schultersieg gegen den drittplatzierten Eppelborner Robin Marc Riebes durch.

Die großen Gewinner der Titelkämpfe waren der KSV Köllerbach und der KV Riegelsberg , die zusammen den Löwenanteil der Wertungspunkte sammelten. Walz fiel auf, dass der KSV St. Ingbert in der Vereinswertung bei der A-Jugend hinter Köllerbach und noch vor Zweitligist ASV Hüttigweiler den zweiten Platz erreichte. Er wertet dies als herausragendes Ergebnis für den Oberligisten. In der B-Jugend landete der KV Riegelsberg auf dem ersten Platz vor Köllerbach und Fürstenhausen.

Bei den C-Junioren lag Köllerbach vor Riegelsberg und Saargemünd. Der Nachwuchs des Bundesligisten wurde auch Erster bei der D-Jugend, gefolgt von Hüttigweiler und Riegelsberg. Bei den Jüngsten siegte am Ende die RG Saarbrücken vor Riegelsberg und Hüttigweiler.

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