Heimliche Tonaufnahme beim Personalgespräch

Smartphone auf dem Tisch als Job-Killer beim Treffen mit dem Chef

Besser ohne Smartphone zum Treffen mit dem Chef. Symbolfoto.FOTO: Jens Kalaene / dpa

Frankfurt. Die Versuchung ist groß: Wenn es Ärger mit dem Chef gibt, zeichnen manche Arbeitnehmer das Ganze heimlich mit dem Smartphone auf. Aber genau diese Heimlichkeit kann sie den Job kosten.

Ein Arbeitnehmer, der mit seinem Smartphone heimlich ein Personalgespräch aufnimmt, riskiert seinen Arbeitsplatz. Unter Umständen darf ihm sogar fristlos gekündigt werden. Das hat das Hessische Landesarbeitsgericht entschieden (Az.: 6 Sa 137/17).

Mitarbeiter soll Kollegen als „faule Mistkäfer“ tituliert haben

Dem betroffenen Arbeitnehmer war ursprünglich vorgeworfen worden, er habe Kollegen beleidigt und eine Kollegin verbal bedroht. Bereits einige Monate zuvor hatte er in einer E-Mail an Vorgesetzte einen Teil seiner Kollegen als „Low Performer“ und „faule Mistkäfer“ bezeichnet und war deshalb abgemahnt worden. Also wurde er zu einem Personalgespräch mit Vorgesetzten und Betriebsrat eingeladen.

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